Berlin - Diese Ausstellung im grauen, melancholischen November und mitten im derzeit beinahe stillstehenden kulturellen Leben will auch nach 75 Jahren Licht ins Dunkel des Vergessens bringen. „Von Brass bis Ziegler“, heißt die Bilderschau. Womöglich liest der eine oder andere Besucher der Salongalerie „Die Möwe“ in der Auguststraße diese Namen zum ersten Mal. Vielleicht nicht den von Lotte Laserstein (1898–1993). Ihre Öl-Gouache „Frau mit spitzem Hut“ von 1940 ist bekannt, da war die Berliner Jüdin, deren Gemälde in den letzten Jahren begeistert wiederentdeckt und von Nationalgalerie, Berlinischer Galerie und Potsdam Museum inzwischen sogar angekauft wurden, längst nach Schweden geflohen. Nie wieder betrat sie deutschen Boden.

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