Licht aus, Spot an: Hallo Feinde. Dunkel ist und bleibt es auf der Bühne des Salzburger Landestheaters und im Publikum. Lediglich ein Lichtkegel erhellt den schwarzen Raum. Eine passende Umgebung für Friedrich Schillers „romantische Tragödie“, die 1801 geschriebene „Jungfrau von Orleans“? Dunkel und von Schwertgerassel erfüllt ist die dem Stück den historischen Hintergrund liefernde Zeit, der Hundertjährige Krieg zwischen Frankreich und England. Eine Zeit der Todfeindschaften. Und auch die Zeit der Jeanne d’Arc, der Kirchenheiligen und französischen Nationalheldin, die Schiller als Jungfrau von Orleans auftreten lässt. Sie, die Johanna, steht inmitten des spärlichen Lichtkegels und ganz im Zentrum des Regiekonzepts von Michael Thalheimer. Die Inszenierung ist eine Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin, hier hat sie Ende September Premiere.

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