Brandon Jovanovich (als Samson) und Elina Garanca (als Dalila)  während „Samson et Dalila“ in der Staatsoper Unter den Linden.
Foto: Matthias Baus

Berlin -  Camille Saint-Saëns’ einziger Opernerfolg „Samson et Dalila“ beginnt mit einem leisen Hornton. Es ist kein deutscher Hornton, geheimnisvoll, waldesdunkel, wie von fern, das alles nicht. Und wenn die Staatskapelle Berlin unter Leitung von Daniel Barenboim ihn spielt, dann klingt er auch, trotz der einst so eifernd verfochtenen deutschen Klangidentität des Orchesters, nicht deutsch. Französisch klingt er auch nicht, dann müsste er heller timbriert sein.  

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