Schon im Vorfeld hatte es in den sozialen Netzwerken Kritik am reißerisch formulierten Thema bei „Maischberger“ gegeben. So suggeriert der Titel zum einen, dass Reiche in Deutschland diskriminiert und gar denunziert werden. Außerdem kritisieren einige zu Recht, dass „beschimpfen“ hier mit „besteuern“ in einen Topf geworfen wird:

Der Auftakt zu einer sachlichen Diskussion sieht anders aus – aber das ist gar vermutlich auch gar nicht der Wunsch der Redaktion. So hatte man sich mit Schönheitsdoktor Werner Mang eine Reizfigur eingeladen. Fühlt sich Mang, der in der Welt der Promis und Millionäre zu Hause ist, in Deutschland diskriminiert? Den Eindruck macht er absolut nicht. Er sei glücklich und „zeige das gerne“, so Mang. Dennoch kritisierte er die „Neidgesellschaft“: „In Italien wird mein Ferrari gestreichelt, in Deutschland zerkratzt“, erzählt Mang, der sich seinen Reichtum nach eigenen Angaben hart selber erarbeitet hat. „Mir geht es mit meiner Klinik nur so gut, wie es meiner Putzfrau geht“, prahlt der Superreiche mit seinemsozialen Gewissen.

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