Raus aus der Mitte, hin zu den Rändern: Das war die Richtung der Sarah Kirsch, in der Arbeit wie im Leben. Und in den Ferien, einmal im Jahr. Nicht nach Paris oder Rom („Nö, ich will in keene Luxusstadt hocken!“) zog es die Dichterin im Sommer, sondern in Gegenden, die noch abgehängter lagen als der schleswig-holsteinische Flecken Tielenhemme, in dem die Büchnerpreisträgerin seit 1983 lebte. Die nördlichen Meeresanrainer liebte sie. Irland und Island, wo sie einmal den berühmten Kollegen Halldór Laxness besuchte und kurz überlegte, nach Island auszuwandern. So weit kam es nicht.

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