Kaiser Naruhito mit seiner Frau Masako und Tochter Aiko.
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Kaiser Naruhito (60) und seine Familie würden den Sommer normalerweise in ihren Residenzen in den Präfekturen Tochigi und Shizuoka verbringen. Doch in Corona-Zeiten muss auch der japanische Tennō umplanen und pandemiebedingt auf den anstehenden Urlaub außerhalb der Hauptstadt Tokio verzichten. Wie das kaiserliche Haushofamt am Dienstag bekannt gab, sagte der Monarch den geplanten Aufenthalt ab.

Auf diese Weise will die Kaiserfamilie verhindern, dass sich das Virus ausbreitet, denn viele Passanten hätten wie immer versucht, einen Blick auf die Familie zu erhaschen. Zuvor hatte Tokios Gouverneurin Yuriko Koike die Bewohner der Neun-Millionen-Metropole aufgerufen, auf Reisen außerhalb Tokios zu verzichten. Grund ist ein deutlicher Anstieg der Infektionszahlen. Am Dienstag wurden innerhalb eines Tages 207 Neuinfektionen bestätigt. Damit liegt die Zahl der Neuinfektionen erstmals seit 16 Tagen wieder über 200.

Naruhito hatte im Mai vergangenen Jahres den Chrysanthementhron bestiegen, im Oktober 2019 wurde er offiziell zum 126. Tennō ausgerufen. Seither hat sein Volk jedoch nicht viel von ihm zu sehen bekommen. Anders als sein Vater, der beliebte und volksnahe Kaiser Akihito, der im Alter von 85 Jahren abgedankt hatte, hüllt sich sein Sohn bislang eher in Schweigen – eine Geduldsprobe für die von der Pandemie verunsicherte, überalterte Nation, die sich über Zuspruch von oben sicher freuen würde.

Jessica Schwarz (43) hat erst kürzlich ihre Sorgen um eine zweite Welle der Corona-Pandemie geäußert. Die Schauspielerin, die im hessischen Michelstadt auch ein Hotel betreibt, befürchtet, ein weiterer Lockdown würde für alle ihre Angestellten sehr schwierig werden. Jetzt hat die in Berlin lebende Schauspielerin den Ton noch einmal verschärft und sich über „Corona-Leugner und entsprechende Demonstrationen“ aufgeregt.

„Ich bin entrüstet, dass Menschen hier auf die Straße gehen, keine Maske tragen und meinen, das sei alles Humbug“, sagte Schwarz der Deutschen Presse-Agentur. Es sei beängstigend, dass die Zahl der Coronavirus-Infizierten wieder steige. „Es geht auch um berufliche Existenzen.“ Die 43-Jährige betreibt das Hotel mit angeschlossenem Café gemeinsam mit ihrer Schwester.

Schauspielerin und Hotelbetreiberin Jessica Schwarz.
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Die fast wöchentlichen Proteste in Deutschland gegen Masken und Hygieneregeln kann Schwarz nicht nachvollziehen. „Ich habe manchmal den Eindruck, einige Personen fühlen sich gelangweilt und gescheitert und suchen etwas, um sich wieder stark zu fühlen.“ Ab Donnerstag (20. August) kann man Schwarz in der Netflix-Serie „Biohackers“ sehen. Dort spielt sie eine gewissenlose Forscherin, die Menschen genetisch optimieren will.

Judith Rakers (44) kennen wir als stets topgestylte Nachrichtensprecherin. Wer aber hätte gedacht, dass die gebürtige Paderbornerin regelmäßig Hände und Füße in die Erde gräbt und sogar den Hühnerstall ausmistet? Vor zwei Jahren habe sie damit angefangen, Obst und Gemüse anzubauen, erzählte Rakers – und nun habe sie sogar eigene Hühner, die sie täglich mit frischen Eiern versorgten.

Wer zu den 117.000 Instagram-Abonnenten der „Tagesschau“-Sprecherin zählt, der weiß natürlich längst um die Garten- und Federviehleidenschaft der 44-Jährigen. Rakers postet dort regelmäßig Kükencontent und Erntebilder.

„Ich hätte nie gedacht, wie viel Spaß Homefarming macht und dass man das alles lernen kann, auch wenn man gartentechnisch ein Vollhonk ist“, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Ihre Hühner würden liebevoll umsorgt, auch wenn sie unterwegs sei, versicherte Rakers, die auch in der Jury der neuen RTL-Musikrateshow „I Can See Your Voice“ sitzt.