Berlin - Man kann gar nicht anders, als die grundlegende Inszenierungsidee von Anne Lenk und das Bühnenbild von Judith Oswald auch als Trotzreaktion auf die Pandemie zu verstehen. Kurz vor dem Novemberlockdown ging am Freitag noch planmäßig die Premiere von Schillers „Maria Stuart“ über die Bühne des Deutschen Theaters. Gespielt wird in einem Set, das sich ein Hygienewächter ausgedacht haben könnte: Die Schauspieler agieren die meiste Zeit einzeln in einer Art Setzkasten, dessen Fächer zum Publikum hin geöffnet sind.

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