Marlene (Sandra Hüller) hat Albträume. In ihren Notizbüchern hält sie fest, was sie Nacht für Nacht aufs Neue heimsucht. Ihr Nachttisch ist gefüllt mit solchen Notizen, Skizzen und expressionistischen Zeichnungen. Ein Motiv, das in all ihren Aufzeichnungen wiederkehrt, ist das Hotel Sonnenhügel. Statt auf den Rat ihrer Tochter Mona (Gro Swantje Kohlhof) zu hören und einen Arzt und vielleicht noch einmal einen Psychologen aufzusuchen, sucht Marlene das besagte Hotel aus ihren Träumen auf. Nach ihrer ersten Nacht im ansonsten menschenleeren Gasthof, in der sie von einem riesigen Wildschwein heimgesucht wird, erleidet sie einen Nervenzusammenbruch und wacht, körperlich erstarrt, im Krankenhaus auf.

Mona, die ihr folgt und sich kurz darauf ebenfalls ein Quartier im Dorfhotel sucht, wird bald von ähnlichen Albträumen geplagt. Es läuft etwas Seltsames ab im abgelegenen Dörfchen Stainbach. Zu den für Mona ungewohnten Eindrücken des Landlebens – etwa ein Schwein, das vor ihren Augen abgehangen und zerlegt wird – gesellt sich bald die eigentümliche Gastfreundschaft des Hotelbesitzers Otto (August Schmölzer). Wie ein netter Onkel zapft er zur Begrüßung ein Bier, begleitet Mona zu ihrem Zimmer und bietet ihr am nächsten Tag eine Führung durch den großen 70er-Jahre-Hotelbau an.

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