Berlin - Zwei Autos und fünf Fahrräder stehen auf dem Parkplatz links, wenn man aufs Gelände des Literarischen Colloquiums Berlin kommt. Vor der Eingangstür zur Villa lungert ein gelber Plastikkasten, halb voll mit Post. Aus einer handballgroßen Kugellampe strahlt milchiges Licht, obwohl auch der Himmel noch hell ist. Die Tür ist abgeschlossen, wir sind vor der verabredeten Zeit gekommen.

Also erst einmal runter zum See, wo sich während der Übersetzer- und der Autorenwerkstätten die Teilnehmer in den Pausen die Füße vertreten oder am Schluss zum Gruppenbild treffen. Wenn die kleinen Verlage am Großen Wannsee feiern oder ein einzelner Verlag das Programm fürs Sommerfest bestimmt, schlendert das Publikum hier die Wiese hinauf und hinunter. Suhrkamp hatte große weiße Buchstaben in den See gespießt. Kiepenheuer & Witsch schickte mit einer Seifenblasenmaschine Schaumgebilde in die Luft. Der Tropen-Verlag brachte Liegestühle mit.

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