Berlin   - Nur die Vögel durchbrechen die Stille. Im Gebüsch hinter der Tribüne streiten sich Spatzen, vom Tempelhofer Feld her krächzt es – ein Kolkrabe? Irgendwo gurrt eine Taube. Früher wären diese Geräusche untergegangen in dem Musikteppich, den die Lautsprecher über dem Neuköllner Eisstadion ausbreiten. Doch an diesem Morgen erklingen keine Schnulzen und keine Schlager. Schließlich ist das Eisstadion pandemiebedingt geschlossen.

Die beiden Freiluft-Eisflächen sind menschenleer. Früher hat dieser Anblick mein Herz schneller schlagen lassen: Prima, ich bin die Erste, ich habe die Bahn erst mal für mich allein. An diesem Vormittag stimmt mich der Anblick wehmütig.

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