Ich liebe den Winter, und wie das oft so ist, erinnert ein Glück an ein anderes ... und mich der viele glitzernde Schnee an andere richtige Winter in Berlin. Ulkiger Weise muss ich in diesem Jahr, wahrscheinlich weil das Kino zu den „unmöglichen“ Dingen gehört, an die Berlinale denken, die ja oft Anfang Februar mit einem solchen Berliner Winterwetter zusammenfiel.

Ich erinnere mich an das Stapfen durch den Schnee im Tiergarten, auf dem Weg zur Schwangeren Auster, wo wir aus der gleißenden Helle in den Vorführsaal verschwanden und in eine völlig andere Welt abtauchten. Ich erinnere mich an die Busfahrten zur Urania, mit dem ganzen Schneematsch an unseren Füßen und dem feuchten Geruch, wenn der Schnee auf Jacken und Mänteln schmolz und die Scheiben beschlugen, auch von den vielen lebhaften Stimmen. (Alles ohne Masken, unvorstellbar!)

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