Beyoncé Giselle Knowles-Carter, 39, oder kurz: Beyoncé, gehört mit einem geschätzten Vermögen von 440 Millionen US-Dollar zu den reichsten Musikschaffenden der Welt. Rechnet man noch das Vermögen ihres Mannes Jay-Z hinzu, kommt man leicht auf ein mehr als eine Milliarde Dollar schweres Musiker-Ehepaar. Beyoncé gehört aber auch zu denjenigen US-Stars, die sich in der Corona-Krise nicht nur mit warmen Worten, sondern auch mit konkreten Handlungen hervortun.

Und während der scheidende US-Präsident Donald Trump noch ein milliardenschweres Corona-Hilfspaket des Kongresses blockiert und seine Unterschrift unter das rund 900 Milliarden Dollar umfassende Paket verweigert, schnürt die Sängerin ihr eigenes Päckchen. Mit ihrer Stiftung „Beygood“ will die 39-Jährige Menschen in den Vereinigten Staaten unterstützen, die wegen der Corona-Pandemie von der Wohnungskrise bedroht sind. „Beyoncé gibt 5000 Dollar Zuschüsse für Einzelpersonen und Familien, die von Zwangsvollstreckungen oder Zwangsräumungen betroffen sind“, heißt es auf der Internetseite der Stiftung.

Insgesamt 500.000 Dollar will die Sängerin an Familien verteilen, die durch die Pandemie hart getroffen wurden. Viele Familien seien vom Verlust ihrer Arbeitsplätze, von Krankheit und einem allgemeinen wirtschaftlichen Abschwung betroffen, heißt es auf der Website weiter. Ab dem 7. Januar 2021 kann man sich für die Unterstützung bewerben, Ende Januar werden 100 Empfänger ausgewählt und Zuschüsse ausgezahlt. Eine zweite Runde werde dann im Februar eröffnet, heißt es.

Es ist die zweite Phase eines Hilfspakets der „Beygood“-Stiftung. Zuvor wurden bereits 250 kleine Unternehmen für eine Förderung in Höhe von 10.000 US-Dollar ausgewählt. Beyoncé tut sich schon seit Jahren auch durch karitatives Engagement hervor. So gründete sie zusammen mit ihrer Destiny’s-Child-Kollegin Kelly Rowland und ihrer Familie eine Wohltätigkeitsorganisation, um den Opfern des Hurrikans Katrina aus dem Jahr 2005 zu helfen. Sie unterstützte diverse Gesundheitskampagnen und Initiativen für Kinder. Beyoncé ist zudem Mitbegründerin der Organisation „Chime for Change“, die sich dafür einsetzt, die medizinische Versorgung und den Zugang zu Bildung für Frauen weltweit zu verbessern.

Wolfgang Joop, 76, wirft ebenfalls einen Blick über den Großen Teich. Der deutsche Designer hat sich die First Ladies genauer angesehen – die scheidende und die kommende. In einem Interview mit der Welt am Sonntag zeigte sich Joop angetan von Jill Biden, der 69-jährigen Ehefrau des gewählten US-Präsidenten Joe Biden. Zur nächsten First Lady der Vereinigten Staaten sagte Joop: „Jill Biden ist der Gegentyp von Melania Trump, eine Meryl Streep mit der Frische von Milch und Haferflocken.“

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„Frische von Milch und Haferflocken“: Jill Biden bringt den Modedesigner Wolfgang Joop zum Schwärmen.

„Ich mag ihr schön gealtertes Gesicht, bewundere ihre wunderhübschen Zähne“, lobte der gebürtige Potsdamer die promovierte Erziehungswissenschaftlerin Biden. Dagegen habe Donald Trumps Ehefrau Melania auf ihn „wie eine große, stumme Barbiepuppe“ gewirkt. Sie sei „so seltsam blicklos mit ihren tief liegenden, zu geschminkten Augen und den dicken Pelzwimpern“, sagte Joop über die 50 Jahre alte Melania Trump, die seit 2017 die First Lady der USA ist. Der Designer zeigte sich im Interview überzeugt: „Frau Biden ist kein Arm-Candy, sie wird sich einmischen.“ Joe Biden tritt sein Amt am 20. Januar an.