Franz Marcs verschollenes Bild „Der Tum der blauen Pferde“ als Postkarte, die er an Else Lasker-Schüler schickte.
Quelle: Bayerische Staatsgemäldesammlungen

BerlinDie amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Liliane Weissberg von der University of Pennsylvania war bis vor kurzem noch in Berlin – als Anna-Maria-Kellen-Fellow an der American Academy. Ihr Forschungsprojekt: die Postkarte. Und zwar die Goldene Zeit dieses Mediums, das einst als höchst modern galt. Für ihr Buch recherchierte sie nicht nur dessen Geschichte, sondern auch, wie Schriftsteller, Philosophen und Künstler die Ansichtskarte nutzten, unter ihnen Franz Marc, Walter Benjamin und Sigmund Freud. Das Interview fand per Skype statt, Liliane Weissberg beantwortete die Fragen in ihrem Arbeitszimmer in Philadelphia.

Berliner Zeitung: Frau Weissberg, wie sind Sie zu Ihrem zumindest aus heutiger Sicht unscheinbar wirkenden Forschungsgegenstand gekommen, der Postkarte?

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