Die Spiegel in den Rieck-Hallen der Flick-Collection müssen bald abgebaut werden.
Die Spiegel in den Rieck-Hallen der Flick-Collection müssen bald abgebaut werden.
Foto: imago images/Götz Schleser

Berlin - Der fragile Stolz, mit dem sich Berlin in den vergangenen Jahren als attraktive Kunststadt präsentieren konnte, basierte immer auch auf einer Wette auf die Zukunft. Der kreative Glanz, der sich oft in unscheinbaren Sumpfblüten verbarg, war selten ökonomisch grundiert. Im knallharten Wirtschaftsjargon ausgedrückt, hieß das: Berlin ist kein Käufermarkt. Die großen Geschäfte mit dem An- und Verkauf von Kunst wurden anderswo gemacht, und wer nicht dauernd zwischen London, Miami oder Basel unterwegs sein mochte, zog für seinen Kunsterwerb meist Köln oder Düsseldorf vor.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.