In diesem Augenblick trat Major Crampas an Effi heran und bat, sich nach ihrem Befinden erkundigen zu dürfen. Effi war wie mit Blut übergossen. Die wenigen Zeilen aus „Effi Briest“ eröffnen den Kosmos von Theodor Fontane: Gesellschaftliche Konvention trifft auf überbordende Emotionalität, preußische Offiziere begehren Frauen, die kindlich empfinden. Das reibt sich, ist voller Widerspruch – und nahezu immer verlieren am Ende die Frauen, so wie Effi Briest, die berühmteste von Fontanes Figuren.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.