Der Schriftsteller und Dramatiker Rolf Hochhuth (1931-2020).
Foto: Berliner Zeitung/Paulus Ponizak

Berlin - Rolf Hochhuth war ein Mann mit einer Mission. Das machte ihn vielleicht so resistent gegen Kritik. Oder anders: Rolf Hochhuth wurde, als er 1963 mit bald  32 Jahren die Welt des Theaters betrat, gefeiert und bekämpft wie ein Messias. Ein gelernter Buchhändler und Lektor des Bertelsmann-Leserings, der mit viel historischem Material ein Drama über die Haltung des Vatikans gegenüber dem Holocaust verfasst hatte, das drei Jahre lang bleischwer in den Dramaturgien der jungen Bundesrepublik lag und plötzlich explodierte und von Berlin aus in den weltweiten Theaterhimmel schoss – das kann einem Jungen aus dem hessischen Eschwege schon den Kopf verdrehen. 

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