In der Eingangshalle des Himalaya Art Museums in Schanghai steht eine riesige Skulptur – 100 Quader aus Stahl, Umrisse ohne Körper, scheinbar ohne Ordnung aufeinander gesetzt. „China piled up“, China aufeinander gestapelt, heißt das Werk. Es erinnert an Kisten, an Fracht. Von jedem Standpunkt im Raum aus ergibt sich eine neue Perspektive auf den großen Stahlstapel, ein neues Muster aus Streben und Öffnungen. Eine Hommage an die Wirtschaftsmacht China, die sich stetig entwickelnde chinesische Kultur, die Kunst? „Genau das ist es“ sagt Sean Scully.

„China piled up“ ist das Herzstück seiner Ausstellung „Follow the Heart: The Art of Sean Scully 1964-2014“, die am 23. November in Schanghai im Rahmen der Biennale eröffnet wurde. Bis zum 25. Januar ist „Follow the Heart“ dort zu sehen, dann wandert die Ausstellung in das CAFA Art Museum in Peking.

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