Berlin - Die Franzosen besetzen Rom, sie plündern und vergewaltigen. Papst Alexander VI. muss fliehen. Die Ehe seiner Tochter Lucrezia wird geschieden, weil der Gatte Giovanni impotent ist. Sohn Juan wiederum verführt die jungfräuliche Rosalina, die sich daraufhin das Leben nimmt. An diesem Mittwoch läuft die fünfte Folge der „Borgia“ im ZDF, durchschnittlich mehr als fünf Millionen Zuschauer haben bislang die einzelnen Folgen gesehen. Der Fernsehwissenschaftler Lothar Mikos von der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolff“ in Potsdam-Babelsberg über die Magie des Mittelalters, die Darstellung von Sex und Gewalt und den Erfolg des ZDF-Sechsteilers.

Herr Mikos, warum interessieren sich plötzlich so viele für einen Papst aus dem 16. Jahrhundert?

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