Britney Spears, 39, ist gerade wieder in aller Munde. Das hat mit der Veröffentlichung einer neuen Dokumentation der New York Times zu tun: In „Framing Britney Spears“ geht es um die Selbstbestimmung der US-Sängerin und wie diese eingeschränkt ist, weil ihr Vater Jamie Spears die Vormundschaft über seine Tochter innehat. So wurde es nach zahlreichen Skandalen und Eskapaden im Februar 2008 entschieden: Nach einem Eilantrag ihrer Eltern wurde Britney Spears in Los Angeles entmündigt, ihr Vater wurde vom Gericht als Vormund eingesetzt. Seither, seit 13 Jahren also, verwaltet Jamie Spears gemeinsam mit einem Anwalt treuhänderisch das Vermögen der Multimillionärin Britney. Dagegen gehen Fans der Sängerin unter dem Hashtag #FreeBritney schon lange auf die Barrikaden – öffentliche Unterstützung anderer Stars aber gab es bisher kaum.

Die besagte Dokumentation hat dies geändert. Nun ist es nicht mehr nur die Sängerin Miley Cyrus, 28, die Britney Spears beispringt. Cyrus ist wie Spears ein Kinderstar, als Tochter des Country-Musikers Billy Ray Cyrus stand sie früh im Rampenlicht und kennt sich aus mit Fremdbestimmung. Als ihre Filmkarriere begann, trafen ihre Eltern Entscheidungen bezüglich der Repräsentation ihrer Tochter; da war sie allerdings auch erst zwölf Jahre alt. Bei Miley Cyrus ist es klar geregelt: Für die Finanzen ist der Manager ihres Vaters zuständig, ihre Mutter ist Co-Managerin. In diesem Fall aber scheint das Family-Business zu funktionieren und im gegenseitigen Einvernehmen stattzufinden.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.