Es ist nicht leicht zu sagen, was der junge Regisseur Julian Radlmaier in seinem Film eigentlich durch den Kakao ziehen will. Ist es das romantische Begehren, die hippe Berliner Kreativszene, der Kommunismus oder doch eher der Neoliberalismus, verkörpert durch die Besitzerin der Apfelplantage Oklahoma (Kafka!), die den Mitarbeitern versichert, wer die Norm nicht schaffe, dürfe natürlich nachts nachpflücken? „Wird das bezahlt?“, fragt einer der vor ihr aufgereihten Saisonarbeiter schüchtern. „Fänden Sie das logisch?“, lautet die Antwort.

Abschlussfilm mit Schleifen

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