Jahrelang haben sie für ihre Arbeitsräume gekämpft, jetzt haben sie gewonnen: Etwa 80 Künstler nutzen seit einigen Jahren die früheren Bürogebäude der Akademie der Wissenschaften an der Prenzlauer Promenade 149 in Pankow zu günstigen Konditionen als Ateliers. Vor fünf Jahren hatte der Senat entschieden, dass die Künstler ihre Räume verlassen müssen, denn in dem sanierungsbedürftigen Plattenbau, der dem Land Berlin gehört, sollten neue Sozialwohnungen entstehen. Die Künstler wehrten sich – und blieben.

Am Mittwoch teilte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) mit, dass zu den bestehenden Arbeitsräumen der etwa 80 Künstler weitere 375 Ateliers und Proberäume für darstellende Kunst und Tanz sowie Musikübungsräume kommen werden. „Atelier-Meile“ nennt er dann auch gleich das Projekt. „Das ist ein riesiger Erfolg im Kampf gegen Verdrängung, den wir für Künstlerinnen und Künstler und für die Kulturlandschaft der Stadt erreicht haben“, sagt der Senator. Gerade auf Ateliers laste ein „enormer Verwertungsdruck“.

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