Es ist ein harter Vorwurf, den das Kulturzentrum Oyoun mit Sitz in Berlin-Neukölln gegen die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt erhebt. Oyoun spricht von Zensur, die die Behörde bereits seit längerem ausübe. Oyoun verbreitet auf den sozialen Medien: „Wir wurden vom Berliner Senat gewarnt, dass die künstlerische Freiheit für zu politisch aufgeladene Themen nicht mehr gewährt wird.“ Ein Sprecher der Senatsverwaltung wies diesen Vorwurf nun gegenüber der Berliner Zeitung entschieden zurück: „Dieser Darstellung von Oyoun widersprechen wir explizit! Wir zensieren nicht.“ Der landeseigene Kulturstandort Lucy-Lameck-Straße wird seit 2020 im Rahmen einer Projektförderung der Senatsverwaltung für Kultur von der Kultur NeuDenken gUG unter dem Namen Oyoun betrieben. Die Zuwendungen werden jährlich bewilligt.
Senatsverwaltung widerspricht Kulturzentrum Oyoun in Berlin-Neukölln: „Wir zensieren nicht“
Allerdings hat die Behörde Oyoun gebeten, eine Veranstaltung des Vereins Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden im Nahen Osten abzusagen. Dieser unterstütze BDS.

Das Kulturzentrum Oyoun in der Lucy-Lameck-Straße in Berlin-Neukölln.Kulturzentrum Oyoun