Berlin - Es ist das Leben, von dem mancher Jugendliche in Berlin-Neukölln träumt: riesige Fernseher in schicken Wohnungen, Cabriofahren durch die Sonnenallee und nachts nah dran an den halb nackten Mädchen beim Tabledance in den Clubs. Es ist das Leben, das Ali „Toni“ Hamady führt, Chef eines arabischen Clans in Neukölln. Seine Leute kontrollieren die „4 Blocks“, die der Serie des Bezahlsenders TNT den Namen gab. Am Mittwochabend sind die ersten beiden Episoden am Rande der Berlinale präsentiert worden. „Mädchen, Casinos, Koks, Schutzgeld“, so beschreibt eines der Bandenmitglieder das lukrative Geschäft.

Dass dabei viel Blut fließt, Menschen gefoltert und umgebracht werden und mancher Schläger, Dealer oder Mörder im Gefängnis landet, ist unvermeidlich. Das alles will Toni (Kida Ramadan) hinter sich lassen. Weniger aus moralischen Gründen. Er will einfach seine Ruhe haben, sich um seine schöne Frau und seine kleine Tochter kümmern und ein Leben als Immobilienbesitzer mit deutschem Pass führen, statt irgendwann im Knast zu sitzen.

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