Berlin - Haben Sie sich schon immer gefragt, warum Sie die vermeintlich undurchschaubare Welt von Westeros an die Seiten oder den Bildschirm gefesselt hat? Einer Welt, der der Fantasy-Autor George R.R. Martin – der amerikanische Tolkien, wie ihn das „Time“-Magazin einmal nannte – seit über zwanzig Jahren in den Büchern „Das Lied von Eis und Feuer“ Leben einhaucht. Die Reihe wurde durch die HBO-Serie „Game of Thrones“ zum globalen Megaereignis, sie gilt heute als eine der erfolgreichsten Serien der Welt.

Bekannt ist die Serie auch für unzählige Charaktere, die über etliche Erzählstränge miteinander verbandelt sind und in der ans Mittelalter angelehnten Welt des Königreichs Westeros um die Vorherrschaft des Eisernen Throns kämpfen. Geliebte Figuren lässt der Autor – zum Ärgernis der treuen Fanbasis – aber auch regelmäßig sterben. Martin erzählt obendrein nicht chronologisch, viele Dinge bleiben auf den ersten Blick unklar und lösen sich erst in späteren Büchern auf. Das Publikum könnte nun ob der Vielzahl an Figuren, Haupt- und Nebengeschichten, der unterschiedlichen Erzählperspektiven und der anachronistischen Erzählzeit schnell den Überblick verlieren, dem Erfolg hat das dennoch nicht geschadet: Die Bücher wurden mittlerweile in fast 50 Sprachen übersetzt, mehr als 85 Millionen Mal verkauft. Das Serienfinale verfolgten allein in den USA knapp 20 Millionen Menschen.

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