Berlin - Dass Kirby Mazrachi (Elizabeth Moss) vielleicht etwas instabil ist, merkt das Publikum von Apples neuer Miniserie „Shining Girls“ schnell. Die Enddreißigerin schreibt exzessiv Tagebuch, notiert sich darin ihre Adresse, ihre Haustiere, mit wem sie zusammenlebt und in welchem Stockwerk. Sie versteckt das Buch mit ihren Eintragungen – oder besser: Erinnerungen – tief unter ihrer Matratze. Als Archivarin der Zeitung Chicago Sun-Times wirkt sie merkwürdig entrückt, mitunter realitätsfern. Kolleginnen und Kollegen können sich kaum an Kirby erinnern, viele kennen nicht einmal ihren Namen. Sie verschwindet in der Masse, scheint sich im Unbeobachteten wohlzufühlen.

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