Vergangene Zeiten: die Silly Musiker Uwe Hassbecker, Jäcki Reznicek, Ritchie Barton (v.l.) mit Anna Loos.
Universal Music/Jonny Soares

Berlin - Das Silly-Porträt im Spiegel aus dem Jahr 2010 ging über fünf Seiten, und die Schlagzeile hieß: „Die erste deutsche Band“. Donnerwetter, das war mal eine steile These. Silly sollte demnach ein gesamtdeutsches Produkt werden, dabei die Puhdys, Karat, City, Pankow und all die anderen alten Bands im Osten zurücklassen. Zum Aufbruch, fein und spitz beobachtet von Jochen Martin Gutsch, gehörte damals die Sängerin und Schauspielerin Anna Loos als neuer Motor. Sie kam 2006 zur Band, zehn Jahre nach dem frühen Tod der Silly-Legende Tamara Danz, das erste von drei gemeinsamen Alben hieß „Alles Rot“. Eine schöne Platte, 380.000 Mal verkauft und mit Platin dekoriert. Silly sah man fortan überall, sie spielten in einem ZDF-Krimi, traten in Talkshows auf, wurden Gegenstand einer Doku, zeigten nicht nur musikalisch Präsenz.

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