Ein Ende, ein Anfang. Die sowjetische Fahne wird 1945 auf dem Reichstag gehisst.
Foto: imago / ITAR-TASS

Berlin - In dem in den letzten Jahren zu erstaunlicher urbaner Blüte gelangten Neukölln verläuft die Hobrechtstraße vom Maybachufer im Norden des Bezirks bis zur Karl-Marx-Straße im Süden. Das Viertel ist beliebt, in den Straßen haben sich Cafés und Pop-up-Stores angesiedelt. Aber kaum ein Passant und nur wenige Einheimische dürften hier wissen, wer der Namensgeber der Straße war. Dabei ist James Hobrecht eine der bedeutendsten Personen der Stadtgeschichte. Von ihm stammt der Fluchtlinienplan von 1862, in dem festgelegt wurde, welche Grundstücke bebaut werden durften und welche Straßen und Plätze freizuhalten waren. Er sei, so schreibt Jens Bisky, „so etwas wie die Matrix der kaiserzeitlichen Großstadt geworden, man spürt es bis heute, wenn man durch Hobrecht-Plan-Gelände geht.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.