Sie sind hässlich. Sie sind Männer. Sie haben schreckliche Frisuren. Sie sind schlecht angezogen. Sie sind nicht mehr die Jüngsten. Sie sehen aus, als ob sie nicht besonders gut riechen. Sie können nicht singen. Sie können nicht tanzen. Eigentlich können sie auch keine Songs komponieren. Und sie haben sehr schlechte Laune.

Aber dennoch oder gerade deswegen sind die Sleaford Mods die tollste Band, die man in diesem Frühjahr entdecken kann; jedenfalls solange man der Ansicht ist, dass in der sogenannten populären Musik zur Zeit ansonsten zu viel gute Laune vorherrscht und zu viel Einverstandensein mit der Welt, und wenn man daraus sowie aus der Gesamtsituation der Welt die Schlussfolgerung zieht, dass jeder, der in musikalischer Form schlechte Laune zu verbreiten versteht, nur ein hochwillkommener Gast sein kann.

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