Smudo, 52, ist Teil einer neuen Podcast-Reihe der Hamburger Initiative „Laut gegen Nazis“. Der Rapper und seine Bandkollegen von den Fantastischen Vier unterstützen den 2004 auf St. Pauli gegründeten Verein, der sich gegen rechtsextremistisches Gedankengut engagiert und entsprechende Initiativen fördert, von Beginn an finanziell und mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen. Die Podcasts, die am Freitag (23. Oktober) starten, sollen in der Corona-Pandemie auch Menschen zu Wort kommen lassen, die sonst sehr wenig Gehör finden.

In der ersten Folge mit Smudo und der Regisseurin Julia von Heinz soll es unter anderem darum gehen, was man aus der jüngsten Geschichte (Stichworte NSU, Hanau, Halle, rechtsextremistische Netzwerke) gelernt hat. Rapper Smudo sagte im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur, für ihn sei es erste Bürgerpflicht, antifaschistisch zu sein. „Wenn man gegen Spaltung und für eine Gesellschaft miteinander ist, für Kommunikation und Zusammenhalt und gegen das Pauschalisieren und Herabsetzen von ganzen Menschengruppen, ist man automatisch Antifaschist. Das ist nichts Schlechtes“, so der 52-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Michael Bernd Schmidt heißt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.