Die Märchenonkelstimme brummt. Von einer Königin erzählt sie, die mitten im winterlichen Schlossgarten eine rote Rose entdeckte. Da sehen und hören wir auch schon, wie sie sich an den Dornen sticht und drei Tropfen Blut verliert. Leinwandfüllend und in Zeitlupe platschen sie zu Boden, spritzen auf, dringen in den Schnee. In den ersten Minuten von „Snow White and the Huntsman“ ist die Tonlage klar: Die Sache ist opulent und zugleich elementar – und Zeit spielt keine Rolle. Braucht man wirklich mehr als zwei Stunden, um die Geschichte von Schneewittchen zu erzählen?

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