Jakob Lass gehört zu jener Gruppe junger deutscher Regisseure, an der sich – unabhängig von der Qualität der einzelnen Filme – immer auch der Stand des nachwachsenden deutschen Kinos abmessen lässt. 2014 sorgte sein Film „Love Steaks“ für Aufsehen; in diesem Film hatte Franz Rogowski, mittlerweile zu einer Art Superstar aufgestiegen, einen zukunftsweisenden Auftritt. Auf der Berlinale 2017 präsentierte Lass seine mit zweckentfremdeten Polizeiuniformen vollgestopfte Baseballschlägervermöbelungsfantasie „Tiger Girl“.

Jetzt kommt Lass' neuester Film ins Kino – „So was von da“ − der auf dem gleichnamigen Kiezroman von Tino Hanekamp beruht. Und auch wenn hier keine zeitlupengeschwungenen Baseballschläger Mercedes-Rückspiegel von in Mitte geparkten Karossen dreschen, so ist doch das Zerstörungsniveau in diesem Film ähnlich hoch. Vor allem das Selbstzerstörungsniveau.

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