Vor anderthalb Jahren schon hat die amerikanische Autorin Sarah Elizabeth Richards ihre Erfahrung mit dem Einfrieren ihrer Eizellen geschildert, in dem Buch „Motherhood, Rescheduled: The New Frontier of Egg Freezing and the Women Who Tried It“. Der wichtigste Effekt sei ein psychologischer gewesen, schreibt sie. Es habe sich insgesamt positiv auf ihr Leben ausgewirkt, nicht unter dem Zeitdruck der geringer werdenden Gebärfähigkeit zu stehen. Wenn sie einen Mann traf, der ihr gefiel, strahlte sie nicht die Verzweiflung einer Frau aus, die nun noch schnell einen Partner für gemeinsame Kinder suchen müsse. Außerdem habe sie kein schlechtes Gewissen mehr gehabt, weil sie ihre Kapazitäten nicht nur nutzte, um Lebensumstände herzustellen, die eine Familienplanung ermöglichen, sondern für viele andere Dinge und vor allem für sich selbst. Sie konnte ihre Lebenszeit zwischen Dreißig und Vierzig einfach besser genießen.

Die neue Lässigkeit

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