Vorurteile gegen Essen in der DDR gibt es auch 30 Jahre nach dem Mauerfall noch. Soljanka, Broiler oder Würzfleisch - noch immer sorgt die eine oder andere Speise für Naserümpfen. Doch wie schmeckte der Osten? War das Essen in der DDR tatsächlich so schlecht und einfallslos wie sein Ruf? Was ist typisch ostdeutsch - Soljanka, Goldbroiler oder Letscho?

„Eine wirklich eigene DDR-Küche hat es nicht gegeben“, sagt Stefan Wolle, wissenschaftlicher Leiter des DDR-Museums in Berlin. Es sei zu wenig Obst und frisches Gemüse im Angebot gewesen. Das sei aber mit viel Kartoffeln, Nudeln und fetten Soßen ausgeglichen worden. „Es herrschte keine Not, aber Mangel an verschiedenen Dingen.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.