Berlin - Seine Musik bewegt sich irgendwo zwischen dem energischen Widerklang einer Großraumdisco und den versprengten Beats bei einem sommerlichen Outdoor-Rave. Zwischen solchen Orten pendelt der 46-jährige Musikproduzent Mladen Solomun. Seit über 15 Jahren tourt, mischt und werkelt er am Soundgerüst der (inter-)nationalen Deep House Szene mit und war auf Festivals wie dem Coachella, der Fusion und dem Tomorrowland genauso gern gesehen wie in Ibizas berüchtigtem Club „Pacha“. Mit dem Konzept „Solomun + 1“ machte er sich so auch unter den gut betuchten Fans der elektronischen Tanzmusik einen Namen.

„Nobody Is Not Loved“ (zu Deutsch: niemand wird nicht geliebt) heißt nun sein zweites Album, das er als DJ Solomun veröffentlicht. Dem Deep House, der melodischen Variante des House, das auf weniger Schläge pro Minute, aber einen die tanzenden Körper tief durchdringenden Bass setzt, bleibt er darauf treu. Und doch bewegt er sich auch dort von betont lässigem Straßensound bis hin zu Stücken, die wie die Vertonung der düstersten Morgenstunde klingen. Gleichzeitig wirkt die Platte so sorgsam kuratiert, als sollte die Abfolge sagen: Hier steckt kein Zufall drin. Seit seinem Debüt „Dance, Baby“ vor zwölf Jahren ist immerhin einiges passiert.

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