Darum geht es: Die genauest mögliche Beschreibung und Erforschung dessen, was sichtbar ist, was sich dem Betrachter darbietet. Figuren, Konstellationen, eine ganze Welt. Sich so an die Wirklichkeit heranpirschen, dass kein Rest an Differenz bleibt. Und auf Grund der Genauigkeit der Wahrnehmung ergibt sich dann ganz von selbst auch ein Verstehen des Nichtsichtbaren, der Motive, der Gefühle, des dunklen Hintergrunds.

So ungefähr, denkt man, müsste eine literarische Epoche gestrickt sein, die mit dem Begriff „Realismus" gekennzeichnet wird und sich ungefähr über die zweite Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts erstreckte. Theodor Fontane war einer ihrer markantesten Vertreter in Deutschland.

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