Ein schönes, irreführendes Foto von Sophie Rois im Foyer des Deutschen Theaters. Man gebe ihr wenigstens eine Sense für die Heuernte in die Hand! 
Foto: Ulrike Schamoni

Berlin - Ein schönes Foto, das wir hier sehr gern veröffentlichen! Aber es führt ein bisschen in die Irre. Und auch der Slogan „Sophie Rois fährt gegen die Wand im Deutschen Theater“ ist leicht ausgerutscht. Der Kaffeehaus-Schick des DT-Interieurs und die glamouröse Pose der allseits mit Liebe und Bewunderung überschütteten Schauspielerin sprechen für einen pompösen Abend und ein ungebremstes Gegen-die-Wand-Fahren − was man bei diversen Kraftauftritten von Rois mit Sorge und Entzücken miterlebt hat − steht hier eigentlich nicht zu erwarten. Und wer jetzt die sprichwörtliche imaginäre Vierte Wand assoziiert, die im Theater das Publikum vor der Welt der Figuren auf der Bühne trennt, der könnte auch ein wenig vom Thema abweichen. Es wird ein literarischer Abend nach dem Roman von Marlen Haushofer gegeben, Regie führt Clemens Maria Schönborn, der seine Lebensgefährtin schon bei diversen Solo-Abenden zu leuchtenden Auftritten verhalf.

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