Ein Wandschirm aus Kupferblech, am Rand ein paar Tische und Stühle unter Glühbirnen, in der Mitte ein Haufen Knüppel und hinten eine Glocke. Der auratische Bühnenraum der Sophiensäle ist leer, aber nur auf den ersten Blick. Der Bühnenbildner Johannes Schütz hat ihn für „Karamasow“, die neue Theaterarbeit des Regisseurs Thorsten Lensing, mit Elementarem angefüllt: Mit dem Schimmer des warmen Lichts, das der Paravent in den Raum wirft, mit den Schwingungen der Glocke, mit der realen Natur des knackenden Holzes; später wird es sogar noch schneien.

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