Drei Ingredienzien hat die amerikanische Unterhaltungsindustrie in nahezu unerschöpflicher Vielfalt aus dem Gospelgesang der schwarzen Kirchengemeinden bezogen: Talent, Stimmgewalt und Inbrunst. Im Chor erprobten die jungen Sängerinnen und Sänger ein gemeinschaftliches Bandgefühl, und der Altar konnte früh als Bühnenraum erlebt werden. Als die junge Aretha Franklin mit ihren Schwestern in der Baptistengemeinde des Vaters in Memphis sang, kamen bald auch Mahalia Jackson und Sam Cook vorbei, um sie zu hören. Es sprach sich schnell herum, wo Gott seine Gunst und Gaben verteilte.

Gospel gehörte auch zur musikalischen Prägung der 1940 in East Orange/New Jersey geborenen Dionne Warwick, die als junges Mädchen bei den Drinkard Singers sang, zu denen neben ihrer Mutter und Schwester auch die Tante Emily gehörte, die Mutter von Whitney Houston.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.