Die Geschichte vom Gesangstalent aus dem Kirchenchor, das hinausschwirrt in verrauchte Clubs und weltliche Lieder singt, ist uralt. Im ersten Tonfilm „The Jazz Singer“ wurde sie 1927 über einen jüdischen Kantor erzählt. In „Sparkle“ geht es nun um drei Goldkehlchen in einem Gospelchor der 60er-Jahre. Der Film ist das Remake eines gleichnamigen Pop-Melodrams von 1976, das in Deutschland unbekannt geblieben ist. Der spätere Hollywood-Regisseur Joel Schumacher hatte sich mit dem Drehbuch erste Sporen verdient.

Hier sei die DVD des ersten „Sparkle“ empfohlen: Es ist ein erstaunlich glaubwürdig gespielter Tränendrücker; und wie so viele Filme über singende Aschenputtel machte er seine Hauptdarstellerin auch in Wirklichkeit berühmt. Irene Cara reifte mit „Fame“ zum Weltstar; für den Titelsong aus „Flashdance“ gewann sie einen Oscar – und verschwand bald wieder in der Versenkung, aus der sie DJ Bobo nur für einen Sommer erretten konnte. So viel zum Thema Starruhm. Erst einmal jedoch deuten alle Zeichen darauf, dass der Stern von Jordin Sparks, schon durch ihren Namen für die Titelrolle prädestiniert, ähnlich in die Höhe schießen könnte.

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