Vielleicht liegt es ja an der Fallhöhe. Das Magazin Der Spiegel ist nicht nur einflussreicher, wichtiger und renommierter als andere. Es zieht auch schneller Spott auf sich: Zum Beispiel, wenn mal wieder Kritik der Redaktion am Chefredakteur öffentlich wird, aktuell trifft es Wolfang Büchner. Gern heißt es dann, der Spiegel sei unregierbar, die Dauernörgler und Besitzstandswahrer begriffen die Zeichen der Zeit nicht. Doch das wäre zu kurz gegriffen. Es hat sich auch beim Spiegel herumgesprochen, dass es das Internet gibt und Print seine Schwierigkeiten hat.

Wie nahezu alle Zeitungen und Zeitschriften leidet der Spiegel unter dem sinkenden Anzeigengeschäft, der schrumpfenden Auflage, darunter, dass sich viele kostenlos im Netz informieren, inzwischen selbst dort die Werbeerlöse sinken, und keiner weiß, wie mit mobilen Anwendungen Geld zu verdienen ist – geschweige denn so viel, dass das die Verluste im Printgeschäft ausgleicht.

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