Bad Kleinen: Beamte des Landeskriminalamtes bei der erneuten Spurensuche auf den Gleisen am 2. Juli 1993.
Foto: dpa/Bernd Wüstneck

Berlin - Die Nachforschungen der einstigen Relotius-Kommission des „Spiegel“ im Fall Bad Kleinen laufen seit gut zehn Monaten. Seit Ende Juli liegt nun offenbar die Rohfassung eines Berichts vor, in dem es darum geht, ob der ehemalige Spiegel-Redakteur Hans Leyendecker 1993 im Zusammenhang mit seiner Berichterstattung über den Tod des RAF-Terroristen Wolfgang Grams im Bahnhof von Bad Kleinen einen Informanten erfunden hat, den es so gar nicht gab. Aber wie es scheint, hat die Kommission, die einst die Fälschungen des Spiegel-Reporters Claas Relotius aufarbeitete, außer ein paar kleineren Unstimmigkeiten nichts entdeckt, was den Verdacht gegen Leyendecker erhärtet.

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