Das Jahr 1978 hätte für Erich Honeckers Politbüro kaum unangenehmer beginnen können. In seinen ersten zwei Ausgaben des Jahres veröffentlichte der Spiegel damals das Manifest einer angeblichen Oppositionsgruppe innerhalb der SED. Das als „Spiegel-Manifest“ in die Geschichte eingegangene Papier verlangte politische Reformen in der DDR, sprach sich für die deutsche Wiedervereinigung aus und warf dem Führungszirkel der Staatspartei in bislang noch nie dagewesener Deutlichkeit Korruption und Amtsmissbrauch vor.

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