Die Sterne stehen endlich wieder günstig für die Filmgeschichte. Mit dem Kinoerfolg „The Artist“ ist gerade der Stummfilm zurückgekehrt; Hollywood poliert bereits die Oscar-Statuetten für den Franzosen Michel Hazanavicius und sein chancenreiches Team. Das heißt, falls sie nicht an Martin Scorseses „Hugo Cabret“ gehen – die Fantasy-Geschichte, die den Namen des Filmpioniers Georges Méliès wieder in aller Munde brachte. Doch wenn man ehrlich ist, vertrauen beide Filme nicht wirklich der vergangenen Filmkunst, die sie feiern.

So sympathisch sie sind – verglichen mit den Werken ihrer Vorbilder wirken sie mit den koketten Übertreibungen wie jene Nostalgie-Radios, die heute so beliebt sind, obwohl in ihnen keine Röhren glühen. Einen Filmemacher aber gibt es, der sich noch messen kann an den Meistern des alten Hollywood. Nicht aus Nostalgie, sondern weil ihm ihre Kunst ins Blut übergangenen ist. Sein Name: Steven Spielberg.

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