Die erste Szene gibt den Rhythmus vor – man ist gewarnt: Dreieinhalb Minuten schwenkt die Kamera über einen Strand, stößt an einen Zaun und zeigt schließlich den Rücken eines älteren Herrn. Das ist noch nicht so extrem wie der zehnminütige Sonnenaufgang zu Beginn von „Stellet Licht“ von Carlos Reygadas, aber dessen Landsmann José Lusi Valle gibt mit „Workers“ ja auch erst sein Spielfilmdebüt, das allerdings ist stilistisch schon prägnant genug, dass er mit anderen mexikanischen Kunstfilmern wie Alejandro Gonzalez Innaritu oder eben Reygadas verglichen wird.

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