Seitdem der US-Bezahlkanal HBO Ende der Neunzigerjahre mit ambitionierten Serien wie „The Sopranos,“ „Six Feet Under“ und „The Wire“ ein neues, goldenes TV-Zeitalter eingeläutet hat, gibt es immer mehr erzählerisch wie inhaltlich mutige Fernseherzählungen: Popkulturell führt heute an „Breaking Bad“, „Game of Thrones“, „Mad Men“ oder der US-Neuauflage von „House of Cards“ kein Weg mehr vorbei. Sex, Gewalt, aber auch Sozialkritik, man traut sich was im Fernsehen, das ist erstaunlich profitabel und, ja, eine kleine Revolution in der Flimmerkiste, die heute Flachbildschirm oder Tablet heißt.

Die Berlinale, unter Dieter Kosslick erkennbar bemüht, immer neue Themen und Formate einzubinden, will da auch nicht abseits stehen. Mit Matthew Weiner ist in diesem Jahr ein „Sopranos“-Veteran und „Mad Men“-Macher in der Internationalen Jury; das Festival zeigt als „Berlinale Special“ auch seine Komödie „Are You Here“ mit Owen Wilson und Zach Galifianakis. An sich ist das schon eine bemerkenswerte Anerkennung des neuen Fernsehens.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.