Das Logo der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) ist am Tor zur Villa von der Heydt zu sehen. 
Foto: Christoph Soeder/dpa

Berlin - Als der Wissenschaftsrat im Juli seine „Empfehlungen“ für die Zukunft der Stiftung Preußischer Kulturbesitz überreichte, war das auch eine vernichtende Quittung für Fehlentwicklungen, die vor allem in den 1990er-Jahren begonnen haben. Vorangetrieben wurden sie vom Bund und seinen Kulturstaatsministern, seit 2013 Monika Grütters, von den 16 die Stiftung mit tragenden Bundesländern, von der Stiftungsspitzen unter den Präsidenten Klaus-Dieter Lehmann und seit 2008 Hermann Parzinger. Gefordert wurden im Juli Dezentralisierung, Autonomie für die Bibliotheks-, Instituts- und Museumsleitungen, indirekt weniger Einfluss der Politik und direkt deutlich mehr Geld sowie, das war der Paukenschlag, die Auflösung der Stiftungshauptverwaltung. Die Oberaufsicht für die dann selbstständigen Institutionen sollte stattdessen im Wesentlichen an den Bund und das Land Berlin übertragen werden.

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