Residenzschlossturmhoch schlugen sogleich die Wellen. Das Magazin Der Spiegel schrieb zu Wochenanfang, die ehrwürdigen sächsischen Museen und Bibliotheken, allen voran die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, könnten womöglich viele ihrer weltberühmt gewordenen Schätze verlieren. Das Haus Wettin, Erbfolger der sächsischen Kurfürsten und Könige, stellt – abermals – hohe Rückgabe- (oder Entschädigungs-) Ansprüche.

Schon tat sich vor unserem geistigen Auge ein Alptraum auf: Kunsttransporter vor Dresdens Museen, schließlich lückenhafte Bilderwände in der Galerie Alte Meister – Oh Gott, holen die womöglich Raffaels Sixtinische? Rubens’ Bacchus? Tintorettos Heilige Nacht? Und auch im Kupferstichkabinett oder im Schloss Moritzburg drohen womöglich leere Wände, Sockel und Vitrinen, vielleicht auch noch im Neuen Grünen Gewölbe, in der Rüstkammer und von alten Folianten leer geräumte Regale in Landes-, Staats- und Uni-Bibliotheken.

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