Staatsoper: Warum Thielemann als Nachfolger von Barenboim nicht zu wünschen wäre

Die Staatsoper Unter den Linden ist aufgrund von Barenboims Erkrankung in einer verzwickten Lage.

Christian Thielemann bei der Premiere von „Das Rheingold “in der Staatsoper Unter den Linden
Christian Thielemann bei der Premiere von „Das Rheingold “in der Staatsoper Unter den Lindenwww.imago-images.de

Seit dem 1. August 2022 läuft die aktuelle, auf fünf Jahre abgeschlossene Vertragsverlängerung Daniel Barenboims als Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden. Gesundheitliche Probleme zwingen den Dirigenten schon seit einem knappen Jahr zu Absagen seiner Auftritte: Erst musste sich Barenboim einer Rücken-OP unterziehen, dann hinderte ihn eine Vaskulitis, eine schwere Gefäßkrankheit, am Dirigieren, nun ist auch noch eine neurologische Erkrankung festgestellt worden – alles schon bei jüngeren Menschen keine einfachen Leiden, bei einem Mann von fast 80 Jahren sind diese Diagnosen jedoch lebensgefährlich. Zwar spricht die Staatsoper offiziell von baldiger „Genesung“, und sie ist Daniel Barenboim aus tiefstem Herzen zu wünschen, doch ist es keineswegs sicher oder auch nur wahrscheinlich, dass Barenboim ans Pult der Staatskapelle und der Staatsoper zurückkehren wird.

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