Zwei Jahre lang war Sabrina Janesch nicht in Danzig. Dann kehrt sie hierher zurück, fährt mit dem Taxi zum Hotel und staunt: „Die Stadt gibt es ja wirklich! Und sie sieht auch tatsächlich so aus, wie ich sie beschrieben habe, die Reste der Stadtmauer, der alte Gefängnisturm, die Marienkirche. Alles ist da und existiert nicht nur in meiner Phantasie“. In Danzig spielt Sabrina Janeschs Roman „Ambra“ und dieses Staunen vorige Woche nach ihrer Ankunft dort – nicht kokett oder gespielt, sondern spontan und ehrlich – das sagt schon einiges über die Autorin, über ihre furiosen bildhaften Phantasien, so rauschhaft, dass sie manchmal erst zurückfinden muss in die Wirklichkeit, wenn sie vom Schreibtisch aufsteht.

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