Vor dem Lockdown galt Österreich den als ausgesprochen reiselustig geltenden Sachsen als ein Lieblingsziel – wegen der Landschaft, der Kultur, des Essens, der Sprache. Und wegen der passenden Mentalität. Seit 2004 hat das Bundesland sogar wieder ein Honorarkonsulat, so wie dereinst am Dresdner Hofe.

Auch jetzt, in globalisierten Zeiten, scheint die Melange zu stimmen. Seit 2017 hat der vom Attersee im Salzkammergut stammende Kunsthistoriker Alfred Weidinger die Geschicke des namhaften Leipziger Museums der bildenden Künste (MdbK) gelenkt. Er verhalf dort der nach der Wende zumeist ignorierten und teils gar geschmähten Kunst aus DDR-Zeit, insbesondere der „Alten Leipziger Schule“, wieder zur Anerkennung. Er verband Bilder und Bildhauerarbeiten so fair wie klug mit Positionen der regionalen wie internationalen Gegenwartskunst.

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